jzJZ Knight ist die Gründerin von Ramthas Schule der Erleuchtung, Präsidentin von JZK Inc. und Vorsitzende der JZ Knight Humanities Foundation. Sie ist das einzige Channel für Ramtha.

Frau Knight wird von vielen Religionshistorikern als Ikone der amerikanischen New Age Doktrin und als einer der charismatischsten und widersprüchlichsten Führer in Amerika betrachtet.

1946: JZ wird am 16. März in Roswell, New Mexico Charles und Helen Hampton, Wanderlandarbeitern, die in Hagerman, New Mexico leben, geboren. Ihre Mutter nennt sie Judith „Judy“ Darlene Hampton nach Judith, der Heldin aus dem Buch Judith. Sie ist das achte Kind, das den verarmten Hamptons geboren wird.

1946-1964: Kurz nach ihrer Geburt zieht die Familie nach Rockwall, Texas, um auf den Baumwollfeldern der großen Gutsbesitzer der Gegend zu arbeiten. Ihre ersten spirituellen Erfahrungen haben Einfluss auf ihren Charakter. Als Judy fünf Jahre alt war, zieht ihre Mutter mit den jüngeren Kindern nach Artesia, New Mexico, und verlässt ihren misshandelnden und trunksüchtigen Ehemann. Judy beginnt ihre Ausbildung in den örtlichen Schulen, durch die Heirat ihrer Mutter mit einem ortsansässigen Geschäftsmann, Bill Angley, wird die Familie stabil. Judy schließt 1963 die Artesia High School ab.

1965-1976: Ein erfolgloser Versuch 1965 das College zu besuchen führt zu ihrer ersten Ehe und zur Geburt der beiden Kinder, Brandy und Christopher. Die Ehe endet 1969 und Judy zieht mit ihrer kleinen Familie nach Roswell, New Mexico. Ohne Alimente, aber bestärkt durch ihren festen Glauben an Gott, beginnt Judy eine berufliche Karriere beim Kabelfernsehen, ist Alleinerhalterin für ihre Kinder und zieht schließlich nach Kalifornien. Judy bekommt den Spitznamen „Zebra“ aufgrund ihrer Fähigkeit, Schwarzweißentscheidungen zu treffen. (Dieser Spitzname wurde später zum vertrauten „JZ“ verkürzt.) JZ arbeitet sich die Karriereleiter nach oben und wird eine äußerst erfolgreiche Geschäftsfrau. Nach dem Abschluss von Kabelfernsehverträgen in Bremerton, Seattle und Tacoma zieht JZ an den Puget Sound im Staat Washington, wo sie sich wieder verheiratet und in Tacoma niederlässt.

Februar 1977: Am Nachmittag des Sonntag, 20. Februar hat JZ ihre erste Begegnung mit einem außergewöhnlichen Wesen in ihrer Küche in Tacoma. Das Wesen ist Ramtha.

1978-1979: Im November 1978 channelt Ramtha erstmals durch JZ. („Channel“ ist ein von Ramtha geprägter Ausdruck, der durch seine Lehren im Lauf der 1980er bekannt wurde. Eine Beschreibung des Vorgangs folgt unten). JZ Knight hält Sitzungen mit Ramtha ab. Sie initiiert bundesweit Foren namens „Dialogues“. So beginnt eine lange und rätselhafte Beziehung, in der die sehr physische JZ und das spirituelle Wesen Ramtha sich zusammentun, um eine Botschaft der menschlichen Göttlichkeit in die Welt zu bringen.

1980-1987: JZ tritt in vielen nationalen Fernsehprogrammen auf, macht eine halbe Welttournee mit Ramtha und seinen Lehren, und reist bundesweit um ihre Autobiografie, A State of Mind: My Story, 1987 von Warner Books veröffentlicht, zu bewerben.

Mai 1988: Auf  Ramthas Wunsch gründet JZ „Ramthas Schule der Erleuchtung“, die amerikanische gnostische Schule. Die Schule beginnt vom 22. – 28. Mai in Snow Mountain, Colorado mit 532 Teilnehmern. Ramtha stellt eine dynamische Atemtechnik vor, Consciousness & Energy®, Bewusstsein und Energie genannt. Er führt die Schüler auch in die Quantenphysik ein und initiiert dadurch die spätere Synthese von Wissenschaft und Spiritualität.

1988-1991: Workshops und Retreats am Wochenende oder eine Woche lang ermöglichen den Schülern, die philosophischen Lehren mit persönlichen Erfahrungen zu verbinden. Ramtha führt neue Disziplinen ein und bietet praxisorientiertes Training in Techniken für Mind-über-Materie-Themen, wie Remote-Viewing, Fieldwork® and The Tank®.

1992-1993: Aufgrund der Scheidung von JZ Knight und ihrem Exmann Jeffrey Knight geistern Kontroversen über die Schule durch die Medien. Alle Beschuldigungen über Sektenaktivität, Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle, von Jeff Knight vorgebracht, werden vom Richter des Pierce County Höchstgerichts, Bruce Cohoe, verworfen.

1996-1997: JZ stimmt zu, die Lehren von Wissenschaftlern im Lauf von zwei Jahren untersuchen zu lassen, was in einer Konferenz vom 8.-9. Februar 1997 gipfelte. Zu den Ergebnissen gehört, dass JZ Knight und die Schüler einen deutlichen Zuwachs ihrer spirituellen und mentalen Fähigkeiten zeigen. Ramthas Schule der Erleuchtung genießt einen neuen Grad der Akzeptanz in akademischen Kreisen und in der allgemeinen Öffentlichkeit, weitgehend aufgrund JZs Beharrlichkeit und ihrer zwanzigjährigen Geschichte mit Ramtha.

1997: Das österreichische Höchstgericht entscheidet, dass JZ Knight die einzige Person ist, die Ramtha channeln darf. 1992 behaupte Julie Ravell, eine Frau aus Berlin, das wahre Channel für Ramtha zu sein. Sie hielt Seminare in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab und beging dadurch vielfache Markenverletzungen. JZ Knight, in ihrem Wunsch, die Lehren Ramthas rein zu halten, klagt Ravell. 1995 urteilt ein Berufungsgericht in Linz in Österreich, dass Ravell aufhören muss, Ramthas Namen in Verbindung mit ihren Channel-Sitzungen zu verwenden, und sie JZ die Gerichtskosten zu erstatten hat. Ravell beruft am österreichischen Höchstgericht, das Gericht bestätigt aber die Entscheidung des Berufungsgerichts.

1999-2011: Ramthas Schule der Erleuchtung begibt sich auf eine Welttour über sechs Kontinente. In Fragebögen, die den Schülern der Welttourveranstaltungen 2000 und 2001 ausgehändigt wurden, berichten 84 bis 90 Prozent der neuen Schüler, die an der erste Ausbildungstufe in der Schule teilgenommen hatten, dass das Anfängerseminar ihre „großartigste Woche in ihrem bisherigen Leben“ war.

Was is Channeln?

Ramtha prägte den Begriff “Channel.” Seine Popularität in den 1980ern führte rasch zur breiten Verwendung des Ausdrucks. Davor wurde eine Person, die sich mit der Kommunikation mit ätherischen Wesen beschäftigte, als „Trancemedium“ oder „Feinfühlige“ bezeichnet. Viele Menschen, die behaupteten, in Trance zu gehen, um mit den Geistern zu kommunizieren, berichteten stichhaltige Erfahrungen. Doch JZs Prozess war anders. Ramtha nennt sie ein reines Channel, was sehr selten ist. Sie verlässt tatsächlich ihren Körper und erlebt, wie sie in einen langen Tunnel in ein strahlendes Licht schießt, vergleichbar mit den Nahtoderfahrungen, die von Menschen berichtet wurden, die klinisch und rechtlich tot waren, aber in ihre Körper zurückgekehrt sind. Ramtha umgibt ihren Körper und bearbeitet ihren Körper durch den Gehirnstamm und das Kleinhirn. Daher kann er ihn dazu bringen, sich zu bewegen, zu sprechen und mit der Umgebung zu interagieren.

JZs Essenz oder Geist ist nicht präsent, wenn sie channelt. Sie ist nicht in einer Trance noch erinnert sie sich an etwas, das geschieht, während sie außerhalb ihres Körpers ist. Ramtha kontrolliert ihren Körper, indem er ihr Gehirn nutzt. Obwohl der Ausdruck Channel nun von vielen Menschen übernommen wurde, um zu beschreiben, was sie tun, ist das meistens nicht so. Die bemerkenswerten Ergebnisse der physiologischen Untersuchungen, derer sich JZ während der Forschungsstudie 1996 unterzog, lieferten einen Standard, von dem aus Wissenschaftler den Prozess des Channels vom Medium, von Trance oder anderen Bewusstseinszuständen unterscheiden können.

Gibt es Beweise für Ramthas Existenz unabhängig von JZ Knight?

1996 untersuchte ein angesehenes Panel von zwölf Gelehrten – einschließlich Wissenschaftler, Psychologen, Soziologen und Religionsexperten vom Chicago Theological Seminary, von der Temple University, Colgate University, University of California, University of Oregon, und dem Birbeck College an der University of London — JZ Knight vor, während und nach dem Channeln Ramthas. Die Ergebnisse des akademischen Forschungsprojekts wurden bei einer Konferenz präsentiert, die J. Gordon Melton, Ph.D., Direktor des Institute for the Study of American Religion an der University of California, Santa Barbara organisierte. Die zweitägige Konferenz im Februar 1997 wurde betitelt mit „In Search of the Self: The Role of Consciousness in the Construction of Reality”, etwa: Auf der Suche nach dem Selbst – die Rolle des Bewusstseins in der Konstruktion von Realität. Sie deckte viele Aspekte bezüglich Ramtha und des Phänomens des Channels ab. Der vollständige Konferenzverlauf ist auf DVD erhältlich.

Ein Team von Psychologen, geleitet von Stanley Krippner, Ph.D., von der Saybrook Institute Graduate School, untersuchte JZ und ihre Schule ein Jahr lang und führte eine Reihe von psychologischen und physiologischen Tests durch. Sie folgerten, dass die Messungen, die von JZs autonomem Nervensystem gemacht wurden, so dramatisch waren, dass die Wissenschaftlicher jede Möglichkeit von bewusster Täuschung, Schizophrenie oder multipler Persönlichkeitsstörung kategorisch ausgeschlossen.

Krippner beschrieb sich selbst als äußerst skeptisch bevor er die Tests in Zusammenarbeit mit dem Neurowissenschaftler Ian Wickramasekera, Ph.D., einem Fellow Professor in Saybrook, durchführte. „Als wir JZ testeten, war Ian ziemlich erstaunt, weil die Nadeln auf seinem Lügendetektor, die alle psychophysiologischen Reaktionen aufzeichneten, buchstäblich von einem Rand der Seite an den anderen Teil der Seite sprangen, als Ramtha auf der Bildfläche erschien. Und er hatte noch nie eine derart dramatische Veränderung gesehen“, sagte er.

Das Team stellte auch fest, dass JZ und die Schüler, die getestet wurden, eine sehr hohe hypnotische Fähigkeit aufwiesen. Krippner erklärte, das dies bedeutsam war, da bei einem Ansteigen der hypnotischen Fähigkeit, die Wahrscheinlichkeit von bipolarer Störung, Schizophrenie und anderen mentalen Störungen sinkt. „Man kann nicht beides haben“, sagte er.

Laut Wickramasekera ist JZs Herzfrequenz normal, der Ruhestand war zwischen 85 und 90. Als Ramtha ihren Körper übernahm, sank JZs Herzfrequenz auf einen Tiefstand von 40 Schlägen pro Minute und raste dann auf 180 Schläge pro Minute. „Man kann das bei jemandem sehen, der joggt oder eine ernsthafte Panikattacke hat, aber zu dem Zeitpunkt saß Frau Knight einfach vollkommen still da“, sagte er. „Sie täuscht es nicht vor“, fügte Krippner hinzu, „denn als wir sie anhingen, um ihre physiologischen Reaktionen zu testen, bekamen wir Ergebnisse, die nicht manipuliert sein konnten.”